Sonntag, 15. Januar 2017

Sony DSC-RX10M3, die perfekte Reisekamera?


Die Sony DSC-RX10M3, eine Bridgekamera, 20,1 Megapixel, 25-fach optischer Zoom, Zeissobjektiv 24-600 mm, F2,4-4, beeindruckende Werte, aber ist sie damit die perfekte Reisekamera?

Zunächst muss man beachten, dass bei den meisten Produkttest und Vorstellung der subjetive Eindruck des Testers den Bericht prägt. So auch hier, ich habe diese Kamera nach meinem Anforderungsprofil getestet und geprüft. Es ist meine eigene Kamera, ich habe sie mir nach reichlicher Überlegung gekauft. Was erwarte ich von einer Kamera?

Ich besuche jedes Jahr im Rahmen einer Deutschlandtour die Naturparke in Deutschland. Diese Reise dokumentiere ich mit Foto- und Videobeiträgen. Veröffentlicht werden diese Fotos und Videos im Internet, bei Reiseberichten in Onlinemagazinen, zudem stelle ich die Aufnahmen als Stockfotos in der Bilddatenbank fotolia ein.

Meine Anforderungen an eine Reisekamera

hohe Bild- und Videoqualität (4K)

weites Brennweitenspektrum um für möglichst viele Aufnahmemöglichkeiten gewappnet zu sein, von Landschaftsaufnahmen bis hin zu Tieraufnahmen

Schutz vor Witterungseinflüssen

einfache Bedienbarkeit

integrierter Blitz

eingebauter Sucher, um auch ohne Lesebrille fotografieren zu können

kurz gefasst, eine Kamera für möglichst viele Einsatzmöglichkeiten, ohne Objektivwechsel.

Früher habe ich sehr viel mit Vollformat fotografiert, EOS 6d, mit entsprechendem Objektivpark. Mittlerweile ist es mir zu viel mehrere Kilogramm Fotoausrüstung zu schleppen. Deshalb habe ich mich schon vor einigen Jahren umgestellt und fotografiere nur noch mit Bridgekameras, lange Zeit mit der DMC-FZ1000. Mit der Kamera war ich bezüglich der Bild- und Videoqualität sehr zufrieden, gestört hat mit das relativ laute Betriebsgeräusch und die Kartenaufnahme im Batteriefach, die es unmöglich machte die Karte zu entnehmen, wenn die Kamera auf dem Stativ befestigt war. Auch fehlte mir bei der Kamera ein Witterungsschutz.

Diese Forderungen sind nun mit der DSC-RX10M3 erfüllt, zudem steht noch ein gigantischer Brennweitenbereich zur Verfügung.


Das Zeissobjektiv mit 24-600 mm Brennweite und einer Lichtstärke 2,4-4 liefert eine hervorragende Bildqualität in meinem Anforderungsbereich. Landschafts- und Tieraufnahmen bei Tageslicht und bei diesen Lichtverhältnissen sind mit dieser Kamera Fotos möglich, die sich auch hinter Vollformatkameras nicht verstecken müssen.
Die Kamera hat ein schwenkbares Display, leider nicht soweit schwenkbar wie bei der Lumix DMC-FZ1000, aber aus meiner Sicht ausreichend. Auf jeden Fall eine Displayschutzfolie verwenden.


Die Kamera bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, die sich recht einfach einstellen lassen und über das Display gut kontrollierbar sind. Im Automatikmodus ist sie schnappschusstauglich und für die meisten Situationen ist diese Einstellung vollkommen ausreichend.


Ein Leichtgewicht ist die Kamera nicht, sie wiegt mit Akku und Karte etwas über 1 Kg, liegt aber sehr gut in der Hand und vermittelt eine hohe Wertigkeit.
Durch das seitliche Kartenfach, kann man die Karte jederzeit entnehmen, auch wenn die Kamera auf einem Stativ befestigt ist.


Zudem besteht die Möglichkeit ein externes Mikrofon und einen Kopfhörer anzuschließen.


Die Kamera liefert Serienaufnahmen bis zu 14 Bilder pro Sekunde, Zeitlupe von bis zu 1000 Bildern pro Sekunde, verschiedene Motivprogramme, manuelle Einstellmöglichkeiten usw. usw., Möglichkeiten ohne Ende.
Mit der Sony App lässt sich die Kamera fernsteuern, super Sache, allerdings hat mir die App von Panasonic etwas besser gefallen, sie bot mehr Einstellungsmöglichkeiten. DieDSC-RX10M3 bietet für ambitionierte Fotografen einen immensen gestalterischen Spielraum mit individuellen Einstellungen und erfüllt somit meine Anforderungen an eine Reisekamera in jedem Fall. Die Kamera wird mich auf meiner Deutschlandtour 2017 begleiten und ich bin mir sicher, dass sie mir viel Freude machen wird.
Wie die Bild- und Videoqualität dieser Bridgekameras ist können Sie sich in unserer Bilddatenbank bei Fotolia ansehen, Fast alle Aufnahmen sind mit Bridgekameras gemacht worden, Fotoschau

Als Zubehör nutze ich bei der Kamera einen UV-Filter als Schutz für das Objektiv, gleichzeitig wird die Bildqualität bei Sonneneinstrahlung verbessert.


Ein passender Fernauslöser ist mit in der Fototasche.


Ein Reserveakku darf nicht fehlen, ein Reinigungsstift, ein kleiner Schwenkkopf für meinen Wanderstab, ein Kameragriff und eine kleine Videoleuchte komplettieren meine Ausrüstung.


An der Kamera habe ich eine Handschlaufe befestigt, damit kann ich besser arbeiten als mit dem Umhängegurt.


Meine gesamte Ausrüstung habe ich in dieser Domke Fototasche verstaut, die ich jetzt schon einige Jahre im Einsatz habe und damit sehr zufrieden bin.


Selbst mein Reisestativ findet darin noch Platz.


Diese Fotoausrüstung hatte sich schon bei der Vorgängerkamera, der DMC-FZ1000 bewährt und ist bei mir schon mehrere Jahre im Einsatz.

Mich hat die DSC-RX10M3 überzeugt, für meine Einsatzgebiete ist es die ideale Kamera, einziger Nachteil, sie ist mit rund 1600.- EUR relativ teuer.

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