Dienstag, 8. Dezember 2015

Die Kiefer-ein beliebter Weihnachtsschmuck mit spannender Geschichte





Die Kiefer-ein Überlebenskünstler
Obwohl Kiefern wie viele anderen Baumarten wasser- und nährstoffreiche Böden bevorzugen kann sie aber auch Extremstandorte mit sehr wenig Wasser und Boden besiedeln. 

Deshalb findet man sie auch auf nährstoffarmen Sandböden, auf felsigem Gelände, in Bereichen also, in denen andere Bäume kaum überleben könnten.

Die Kiefer ist ein immergrüner Nadelbaum, dessen 4-8 cm lange Nadeln immer paarweise an Trieben stehen. Die Fortpflanzung der Kiefern erfolgt über eiförmige, bis zu 6 cm große Zapfen.
Sehr beliebt ist das Holz der Kiefer, das im Möbelbau und bei Fenstern und Türen Verwendung findet. Früher verwendete man die harzreichen Holzspäne, Kienspäne, der Kiefern auch für die Beleuchtung, deshalb hat die Kiefer auch in manchen Gegenden den Namen Kienbaum. Den Ruß der Späne verwendete man zur Herstellung von schwarze Farbe, z.B. in der Druckerschwärze.
Besondere Bedeutung hatte in früheren Zeiten das Kiefernharz, es ist der Grundstoff für die Terpentinerzeugung und fand Verwendung in der Kosmetik und der Farbenherstellung.
Für viele Tiere ist die Kiefer ein wichtiger Lebensraum, so nutzen z.B. Spechte die Kiefer gerne als Insektenfalle. Sie hacken waagerechte Ringel in den Stamm, laben sich am Saft der Kiefern und nutzen später die im austretenden Harz gefangen Insekten. Ein geniales Verfahren, das wir ebenfalls nutzen, indem wir Leimringe an unserem Obstbäumen anbringen und damit Baumschädlinge einfangen. Bei guten Bedingungen können Kiefern ein Alter von bis zu 500 Jahren erreichen, einige Kiefern erreichen sogar ein Alter von 1000 Jahren. Die maximale Baumhöhe liegt bei ca. 50 m, der Stammdurchmesser maximal 1,5m.