Donnerstag, 8. Oktober 2015

Die besten Nahrungsmittel der Natur-Löwenzahn



  
Löwenzahn-eine treibende Kraft
Kaum hat das Frühjahr begonnen, reckt der Löwenzahn, als eine der ersten Pflanze, seine unverwechselbaren länglichen Blätter aus der Erde. Die beidseitig gezackten Blätter ähneln einem Raubtiergebiss, was den gebräuchlichen Namen dieser Pflanze erklärt. Eine Pflanze mit ganz besonderen Kräften.

Der Löwenzahn stellt keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum und ist fast in jeder Wiese zu finden, zum Leidwesen mancher Rasenbesitzer.
Je nach Witterung bilden sich an einem langen hohlen Stängel Anfang März bis April die Blüten aus, die mit ihrem kräftigen Gelb nicht zu übersehen sind und gerne von Insekten besucht werden. 


Manche Menschen nutzen die Blüten zur Wettervorhersage, man sagt, ist die Blüte am Abend noch geöffnet, gibt es Regen. Nach kurzer Blütezeit entwickeln sich aus der Blüte die Samenkörper die mit kleinen Flughaaren ausgestattet sind und als Pusteblume jedem Kind bekannt sind. Durch den Wind werden die Samenkörner verteilt und der Löwenzahn kann sich so flächig ausbreiten.

Löwenzahnblätter sind nicht nur bei manchen Haustieren beliebt, man kann daraus einen schmackhaften Salat herstellen, aber auch die Blüten und Wurzeln finden Verwendung.
Der Löwenzahn ist eine bekannte Heilpflanze mit vielen Wirkungen, so schreibt man ihm eine blutreinigende und entwässernde Wirkung zu, weshalb er oft für Frühjahrkuren eingesetzt wird. Diese besondere Wirkung hat ihm in einigen Regionen auch besondere Namen eingebracht wie z.B. Bettsächer oder Bettnässer.
Aus den Wurzeln des Löwenzahns kann sogar ein Kaffee hergestellt werden, dazu werden die Wurzeln klein gewürfelt und getrocknet, vorsichtig geröstet und dann in einer Kaffeemühle fein gemahlen kurz aufkochen und kurz ziehen lassen und dann am besten gesüßt genießen.