Montag, 17. August 2015

Unterwegs im SaarRadLand-nach St.Wendel im Regen

Bei meiner Etappe von Marpingen nach St.Wendel hatte ich mit dem Wetter nicht so viel Glück. Ich erwischte einen der wenigen Regentage, aber für die Natur war das gut und ich konnte mich mit entsprechender Kleidung gut schützen. Die Radstrecke von Marpingen nach St.Wendel beträgt etwas mehr als 10 km und lässt sich sehr gut fahren. Weithin sichtbar sind die Spitzen des Wendalinusdom, das Wahrzeichen der Stadt St.Wendel. Aber St.Wendel hat noch viel mehr zu bieten.

Mich fasziniert immer wieder der Kugelbrunnen. Eine tonnenschwere Granitkugel wird alleine durch den Wasserdruck bewegt. Im Sommer an warmen Tagen ist dieser Brunnen ein Anziehungspunkt und viele Kinder nutzen das Wasserspiel zur Abkühlung.



Die Altstadt in St.Wendel fasziniert nicht nur durch die vielen historischen Gebäude, sondern auch durch das reiche Angebot an Gastronomie, hier wird einfach alles geboten, von Eiscafes, italienischen, chinesischen und griechischen Lokale, Konditoreien bis hin zu Weinstuben.




Bei meinem Besuch hatte ich die freie Auswahl, bedingt durch das Wetter war die Stadt fast menschenleer, aber das ist hier die Ausnahme. Bei gutem Wetter und an Wochenende wird es manchmal schwierig noch einen Platz in den Lokalen zu finden.


Besonders gemütliche Ecken gibt es rund um den Dom. In diesem Bereich finden jährlich die Oster- und Weihnachtsmärke statt, dafür ist dieser Platz wie geschaffen und vermittelt eine ganz besondere Atmosphäre.
Der Dom stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist die Grabstätte des heiligen Wendelin, dem Namensgeber der Kirche und der Stadt. Am Standort des Doms war bereits im 9. Jahrhundert eine Kirche.

Sie wurde schon immer gerne von Pilgern besucht und ist der Ausgangspunkt eines Pilgerwegs von St.Wendel bis zur Abtei Tholey.
Im Dom finden häufig Orgelkonzerte statt.








Schön restaurierte Gebäude prägen die Altstadt und werden teilweise von der Stadverwaltung genutzt und mit neuem Leben ausgefüllt.








St. Wendel hat wirklich sehr viel zu bieten. Viele Veranstaltungen von Konzerten zu Sportveranstaltungen bis hin zu Oster- und Weihnachtsmärkten werden angeboten. Eine Übersicht bietet der Veranstaltungskalender an der Rathauswand.
Den kann man übrigens sehr gut studieren, wenn man in Cafe Journal gegenüber einen Kaffee genießt oder eines der leckeren Gericht zu sich nimmt. Dort kann man auch übernachten und die Wendalinusradtour starten.
Ich habe von St. Wendel die letzte Etappe meines Weges genommen. Auf einem wunderschönen Radweg, auf einem ehemaligen alten Bahndamm geht es nach Oberthal und dann zurück zum Parkplatz am Wareswald.
Die Wegstrecke des Wendalinusradweges ist insgesamt etwas über 30 km lang, lässt sich auch von ungeübten Radfahrern sehr gut meistern, ist familientauglich und bietet, wie ihr gesehen habt, viele interessante Sehenswürdigkeiten. Ich werde in Kürze einen anderen Radweg testen und natürlich darüber berichten.